Schwerhörig Erste Anzeichen der Schwerhörigkeit
Eine Hörminderung geht meist schleichend voran, so dass die Schwerhörigkeit am Anfang gar nicht auffällt. Erst mit der Zeit häufen sich Situationen, die erste Zeichen für eine Schwerhörigkeit sind. Wenn jemand dem Schwerhörigen aus einem anderen Zimmer etwas zuruft, ist er nur schlecht zu verstehen. Besonders wenn dabei der Fernseher läuft oder eine andere Geräuschkulisse stört. Ein Beispiel dafür ist der Arztbesuch, wenn der Name des nächsten Patienten aufgerufen wird.
Die Gesprächspartner des Schwerhörigen scheinen alle undeutlich und zu leise zu sprechen. Die Umgebung scheint immer zu laut zu sein.
Schwerhörigkeit bei Gruppengesprächen
In Gruppengesprächen wird es für den Schwerhörigen immer mühsamer, das Thema zu verfolgen. Da lacht man schon mal bei einem Witz, obwohl man ihn akustisch nicht verstanden hat. Oder der Schwerhörige wechselt schnell das Thema, um wieder mitreden zu können. Eine Taktik, die Schwerhörigkeit zu überspielen, besteht auch darin, selbst viel zu sprechen, damit man den Anderen nicht verstehen muss.

Ein Gespräch, z.B. im Familienkreis, kann anstrengend werden. Viele Schwerhörige brauchen Unterstützung, die über die technische Versorgung durch Hörgeräte hinausgeht. Dabei spielt es keine Rolle, ob man leichtgradig schwerhörig, mittelgradig schwerhörig, hochgradig schwerhörig oder an Taubheit grenzend schwerhörig ist.
Schwerhörig und die Gewöhnung an Hörgeräte Ob Sie gerade das erste Mal mit Hörgeräten versorgt wurden oder den Wechsel von analogen zu digitalen Hörgeräten absolvieren, immer müssen Sie sich als Schwerhöriger auf die neue Hörsituation einstellen.
Die Hörgeräte ermöglichen Ihnen viele neue Hörreize. Über die Meisten sind Sie froh, aber manche Geräusche verunsichern Sie oder gehen Ihnen einfach auf die Nerven. Das Tragen von Hörgeräten bedeutet für Schwerhörige eine lange Eingewöhnung an Alltagsgeräusche. Dank der Technik können Sie diese wieder hören, aber sie klingen oft anders als früher ohne Hörgerät. „Hat der Kühlschrank schon immer so gebrummt?“, „War die Spülmaschine früher auch so laut?“, „Ich höre meine Schritte auf dem Kiesweg so intensiv!“ sind nur einige Beispielsätze von Betroffenen. Erst wenn Sie diese Alltagsgeräusche wieder einordnen können, Ihr Gehirn sie also als unwichtig aussortiert, sind Sie in der Lage, sich auf das Wichtige - die Sprache - zu konzentrieren! Schwerhörig und Audiotherapie Durch Audiotherapie erreichen Sie diese Gewöhnung an das „neue Hören“ mit den Hörgeräten und eine signifikante Verbesserung Ihrer Kommunikation als Schwerhöriger.
Dabei sind die Schwerpunkte in der Audiotherapie: - Besprechung Ihrer schwierigen Hörsituationen im Alltag
- Informationen zum medizinischen Hintergrund und die Folgen der Schwerhörigkeit
- Erlernen von Hörtaktik und Kommunikationstaktik
- Hörtraining, das ganz individuell auf Ihren Hörstatus angepasst ist
Rufen Sie mich an, ich beantworte gerne Ihre Fragen über die Schwerhörigkeit und die Hilfsmöglichkeiten der Audiotherapie oder vereinbaren Sie mit mir einen kostenlosen Beratungstermin: 030 / 76 28 71 32. Sie können auch eine Email schreiben :
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